Austausch Jugendliche

Wattwanderung bei Hagel, Wind und Wolkenbruch

Am Ostermontag ging es für 23 Jugendliche und 7 Begleiter/innen für eine Woche nach Saint-Grégoire.
Nach einer langen Nachtfahrt sind wir um 16:00 Uhr nach einer Besichtigung der Rennstrecke in Le Mans endlich am Ziel angekommen und wurden schon von unseren französischen Gastfamilien erwartet. Auf dem Programm für diese Woche standen der Besuch vom Mont Saint-Michel, eine Wattwanderung, ein Schulbesuch mit den Austauschschülern, Kajakfahren auf dem Kanal, eine Stadtbesichtigung in Saint-Malo, die Besichtigung eines Rettungsbootes und der deutsch-französische Abend mit allen Familien. Das Highlight für viele war das Wellenreiten in Saint-Malo.
Am Samstag haben wir dann den ganzen Tag gemeinsam mit unseren jeweiligen Familien verbracht.
Die Woche hat uns allen sehr gut gefallen, auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Für viele war es auch eine neue Erfahrung, in einer fremden zu leben, deren Sprache man zumindest am Anfang der Woche noch nicht so gut verstehen konnte. Die meisten von uns konnten dadurch ihr Französisch verbessern.
Alle sind am Sonntag mit vielen neuen Erfahrungen, einem lachenden und einem weinenden Auge abgereist.
Das DFJW hat uns finanziell bei dieser Reise unterstützt und wir bedanken uns sehr dafür.

Cosima und Lilly

Vom 11. bis 18. Juni waren wir, 25 Jugendliche mit unseren fünf Betreuern in der Bretagne unterwegs. Nach einer 15 stündigen Fahrt von Sonntag auf Montag, kamen alle gut am Treffpunkt „La Forge“ in der Partnerstadt Saint-Grégoire an und verbrachten den Rest des Tages in den Gastfamilien. Am darauf folgenden Dienstag waren wir mit unseren Austauschpartnern in der jeweiligen Schule, um den französischen Schultagesablauf kennen zu lernen. Am Nachmittag fand ein informatives Kulturprogramm in Rennes statt. Im Planetarium sind wir durch das All gereist und haben sogar das Leben in der Station ISS näher kennen gelernt. Zum Schluss ist es uns bewusst geworden wie winzig unser Planet im Universum ist. Nach dem Abendessen in den Familien trafen sich alle im Schwimmbad von Saint-Grégoire. Am Mittwoch fuhren wir nach Lorient, im Süden von der Bretagne. Im Erlebnismuseum „Cité de la voile“ haben wir viel über die Konstruktion der modernsten Katamarane und das Segeln erfahren. Wir durften interaktiv viel mitmachen. In einem kurzen Film konnten wir einen Eindruck bekommen wie es ist, allein auf einem Segelboot eine Weltumseglung zu machen. Den Rest des Tages haben wir am Strand von Larmor-Plage verbracht. Donnerstag war Sport angesagt. Wir fuhren Kajak und Kanu auf dem Kanal Ille-et-Rance, mit dem Kajak-Club von Saint-Grégoire.
Nachmittags hat uns eine Führerin durch Rennes geführt. Wussten Sie, dass die Französische Revolution in Rennes angefangen hat? Dieses und noch viel mehr haben wir über die Stadt erfahren. Danach hatten wir noch Zeit Souvenirs einzukaufen. Am Abend wurde im Jugendclub von Saint-Grégoire gemeinsam gegrillt. Freitags haben wir die verschiedenen Parcours im Kletterwald von Morieux ausprobiert. Es hat viel Kraft gekostet aber wir waren stolz auch die schweren Parcours geschafft zu haben. Danach haben wir am Strand von Erquy Sonne getankt und sind natürlich im Atlantik geschwommen. Einfach herrlich! Der gemeinsame Abend „franco-allemand“ durfte auch nicht fehlen und so trafen alle Gastfamilien im Haus der Vereine ein und wir haben einen netten Abend zusammen verbracht. Der Samstag war frei in den Familien und Sonntag früh um sieben Uhr war es dann schon wieder Zeit „Au revoir“ zu sagen. Wir hatten alle einen tollen Aufenthalt im schönen Frankreich. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch nächstes Jahr und sind dankbar solche Unternehmungen machen zu dürfen dank der großen finanziellen Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks.

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7 Jugendliche und ihre Lehrerin haben 10 Tage in deutschen Familien verbracht. Neben Schulbesuch haben sie Bamberg, Würzburg, Erlangen und Nürnberg besichtigt. Eine Fahrt nach Dachau und den Besuch des Dokumentationszentrums von Nürnberg standen auch auf dem Programm und haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Insgesamt waren sie begeistert von der Gastfreundschaft, der deutschen Kultur und dem köstlichen Bier. Kein Wunder, dass sie nach so vielen neuen Eindrücken wehmütig wieder nach Hause geflogen sind. Bei manchen Sprachkenntnissen hätten einige Wochen vielleicht noch gut getan, jedoch konnten sie das neu erlernte gleich in ihrer Abschlussprüfung anwenden. Vielen Dank an alle Gastfamilien für ihre Mithilfe und Flexibilität. Nur so kann eine Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich weiter bestehen!